So rechnet der Lohnrechner
Vom Bruttolohn werden die Beiträge an die Sozialversicherungen abgezogen. Kinder- und Ausbildungszulagen kommen dazu. Für quellensteuerpflichtige Personen zieht der Arbeitgeber zusätzlich die Quellensteuer ab.
| Abzug | Arbeitnehmer | Grundlage 2026 |
|---|---|---|
| AHV / IV / EO | 5,3 % | auf dem ganzen Lohn |
| Arbeitslosenversicherung (ALV) | 1,1 % | bis CHF 148 200 im Jahr |
| Pensionskasse (BVG) | 3,5 – 9 % | auf dem koordinierten Lohn, je nach Alter |
| Nichtberufsunfall (NBU) | je nach Police | bis CHF 148 200 im Jahr |
| Krankentaggeld (KTG) | je nach Police | freiwillig, meist hälftig geteilt |
| Quellensteuer | je nach Tarif | ESTV-Tarif des Wohnkantons |
Pensionskasse: der koordinierte Lohn
Versichert ist der Jahreslohn abzüglich Koordinationsabzug von CHF 26 460, mindestens CHF 3780 und höchstens CHF 64 260. Die Altersgutschriften betragen 7 % (25–34 Jahre), 10 % (35–44), 15 % (45–54) und 18 % (55–65). Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen je die Hälfte. Eine BVG-Pflicht besteht ab einem Jahreslohn von CHF 22 680.
Quellensteuer: Tarif A, B, C oder H
Der Tarif hängt vom Zivilstand ab und davon, ob der Ehepartner arbeitet. Die Zahl hinter dem Buchstaben steht für die Anzahl Kinder, Y oder N für die Kirchensteuer. Der Rechner verwendet die offiziellen Tarifdateien der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Sieben Kantone (GE, VD, VS, TI, FR, NE, JU) bestimmen den Satz nach dem Jahreslohn, die übrigen nach dem Monatslohn.
Kinder- und Ausbildungszulagen
Für Kinder bis 16 Jahre gibt es die Kinderzulage, danach bis 25 die Ausbildungszulage, solange das Kind in Ausbildung ist. Das Bundesminimum liegt 2026 bei CHF 215 bzw. CHF 268 im Monat; viele Kantone zahlen mehr. Die Zulagen werden mit dem Lohn ausbezahlt und sind AHV-frei, aber quellensteuerpflichtig.
Häufige Fragen
Wie viel bleibt von CHF 6000 brutto?
Bei einer 40-jährigen Person in Zürich mit 12 Monatslöhnen, BVG-Minimum und üblichen Sätzen für Unfall- und Krankentaggeld bleiben rund CHF 5336 netto. Die Abzüge machen also etwa 11 % aus. Mit überobligatorischer Pensionskasse oder Quellensteuer ist der Nettolohn tiefer.
Wer muss Quellensteuer bezahlen?
Ausländische Arbeitnehmende ohne Niederlassungsbewilligung C mit Wohnsitz in der Schweiz sowie Grenzgängerinnen und Grenzgänger. Der Arbeitgeber zieht die Steuer direkt vom Lohn ab und überweist sie dem Kanton. Ab einem Bruttolohn von CHF 120 000 im Jahr folgt in der Regel eine nachträgliche ordentliche Veranlagung.
Wird der 13. Monatslohn auch abgezogen?
Ja, AHV, ALV, NBU und KTG werden auch auf dem 13. Monatslohn erhoben. Die Pensionskasse wird meist in 12 Monatsraten auf dem ganzen Jahreslohn abgezogen. Bei der Quellensteuer im Monatsmodell gilt im Auszahlungsmonat ein höherer Satz.
Warum ist mein Nettolohn anders als im Rechner?
Pensionskassen versichern oft mehr als das gesetzliche Minimum, Unfall- und Krankentaggeldsätze sind je nach Versicherer verschieden, und Gesamtarbeitsverträge können weitere Abzüge vorsehen. Massgebend ist deine Lohnabrechnung.
Diese Seite gibt den Stand von Oktober 2026 wieder und dient der allgemeinen Orientierung. Massgebend sind die geltenden Gesetze sowie die Publikationen von BSV und ESTV.
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