Accounty

Buchhaltungssoftware Schweiz: der Vergleich 2026

Warum Accounty

Eine Lösung für alles, was Schweizer KMU und Treuhänder brauchen.

  • CH

    Für die Schweiz gebaut

    QR-Rechnung, MWST-Abrechnung nach effektiver Methode und nach Saldosteuersatz, Schweizer Lohnbuchhaltung und CAMT-Bankimport – alles an Schweizer Standards ausgerichtet.

  • CHF

    Ein Preis, alle Module

    Finanzbuchhaltung, Rechnungen, Kreditoren, Lohn, MWST, Berichte, Kostenstellen und Fremdwährungen – ohne Aufpreis pro Modul und ohne Limit bei der Zahl der Mitarbeitenden im Lohn.

  • KI

    KI-Belegerkennung

    Belege fotografieren oder hochladen – die KI liest Betrag, MWST und Zahlungsinfos aus und schlägt die Buchung vor.

  • TR

    Aus der Treuhandpraxis

    Accounty wurde von einem Treuhänderteam aus dem Tagesgeschäft heraus entwickelt. Das merkt man am geführten Jahresabschlussprozess und am Treuhänderportal mit Mandanten- und Pendenzenverwaltung.

  • DE

    Cloud in der EU

    100 % Cloud, Server in Deutschland, DSGVO-konform. Nichts installieren, automatische Updates, Zugriff von überall.

  • 30d

    Planbar kündbar

    Keine Einrichtungsgebühr, 14 Tage kostenlos testen und erst dann entscheiden. Die Kündigungsfristen stehen in den AGB.

Alle 16 Module · CHF 29 im Monat

14 Tage kostenlos testen — ohne Kreditkarte.

Zehn Anbieter in der Übersicht

Der Schweizer Markt für Buchhaltungssoftware ist unübersichtlich geworden. Rund ein Dutzend Anbieter richten sich an KMU und Treuhandbüros, und fast alle werben mit denselben Schlagworten: einfach, schweizerisch, alles inklusive. Die tatsächlichen Unterschiede liegen woanders. Sie liegen im Preismodell, in der Frage, ob die Lohnbuchhaltung im Grundpreis enthalten ist oder pro Mitarbeitendem verrechnet wird, im Serverstandort und darin, wie gut ein externer Treuhänder mitarbeiten kann.

Die folgende Tabelle fasst den Einstiegspreis, die Behandlung der Lohnbuchhaltung, den Serverstandort und die Testphase der zehn Anbieter zusammen, die uns in der Praxis am häufigsten begegnen. Verglichen wird jeweils das günstigste kostenpflichtige Paket - nicht der Vollausbau, der bei modular aufgebauten Lösungen ein Vielfaches kosten kann.

Transparenzhinweis: Accounty ist unser eigenes Produkt. Wir führen es in dieser Tabelle mit denselben Angaben auf wie die übrigen Anbieter und benennen weiter unten auch die Punkte, in denen Accounty schlechter dasteht als die Konkurrenz.

AnbieterModellEinstieg kostenpflichtigLohnbuchhaltungServerstandort
AccountyCloudCHF 24.15 (Jahresabo)enthalten, ohne MA-LimitDeutschland (EU)
Abacus (AbaWeb)Cloud, über Treuhänderab CHF 22.– Fibuab CHF 10.–/Mt zusätzlichSchweiz
AbaNinja / Swiss21CloudCHF 21.– (Basic), Starter gratisenthalten, Abrechnungen kontingentiertSchweiz
Banana BuchhaltungDesktop (+ WebApp)CHF 89.–/Jahr (Professional)nicht vorhandenlokal beim Anwender
bexioCloudCHF 35.– (Basic)ab Advanced, +7.– bis +25.–Schweiz
CashCtrlCloudPRO: nicht öffentlich auslesbarab PRO enthaltenSchweiz
Infoniqa ONE StartCloud (ONE 50: Desktop)CHF 42.– (Ready)enthalten, bis 5 MASchweiz
KLARACloudCHF 55.– (Business Basic, Jahresabo)+4.90/MA, mit Paket 3.90Schweiz
MILKEECloudCHF 24.90 (Basic)Business +9.–/MA, Team 5 MA inkl.Schweiz und EU
Run my AccountsCloud + ausgelagerte BuchhaltungCHF 25.– (KMU), Startup gratisseparates LohnpaketBern

Ausführlicher Marktvergleich mit Stärken, Schwächen und Entscheidungshilfe je Anbieter: Buchhaltungssoftware Schweiz im Vergleich 2026. Wer zuerst die grundsätzliche Frage Cloud oder Installation klären will, findet die rechtlichen Anforderungen unter Online-Buchhaltung Schweiz. Branchenspezifische Hinweise stehen unter Buchhaltung nach Branche.

Alle Angaben zu Drittanbietern beruhen auf öffentlich verfügbaren Informationen (Stand 2026) und dienen der sachlichen Orientierung – ohne Gewähr auf Vollständigkeit oder Aktualität. Massgebend sind die Angaben der jeweiligen Anbieter. Genannte Marken und Produktnamen gehören ihren jeweiligen Inhabern und werden ausschliesslich zu Vergleichs- und Informationszwecken verwendet.

Vier Fragen, die den Ausschlag geben

Wer diese vier Punkte für den eigenen Betrieb beantwortet, hat die Auswahl meist schon auf zwei bis drei Anbieter eingegrenzt.

  • 1

    Fixpreis oder modular?

    Modulare Lösungen wirken im Einstieg günstig, weil der beworbene Preis nur die Finanzbuchhaltung abdeckt. Kommen Lohn, Auftragswesen und ein zweiter Benutzer dazu, verdoppelt sich der Betrag schnell. Rechnen Sie deshalb nicht den Einstiegspreis, sondern die Summe der Module, die Sie im ersten Jahr tatsächlich brauchen.

  • 2

    Brauchen Sie Lohnbuchhaltung?

    Das ist der teuerste Einzelposten im Vergleich. Bei bexio, KLARA und Abacus wird der Lohn separat oder pro Mitarbeitendem verrechnet, bei AbaNinja, Infoniqa ONE Start und Accounty ist er im Grundpreis enthalten - bei Infoniqa allerdings begrenzt auf fünf Mitarbeitende. Banana bietet gar keine Lohnbuchhaltung.

  • 3

    Wie wichtig ist der Serverstandort?

    Die Geschäftsbücherverordnung schreibt keinen Standort vor, sondern Integrität, Nachvollziehbarkeit und Verfügbarkeit über zehn Jahre. Ein Serverstandort Schweiz ist also eine Präferenz, keine gesetzliche Pflicht. Ist er bei Ihnen intern trotzdem gesetzt, fallen Accounty und die EU-Instanzen anderer Anbieter aus der Auswahl.

  • 4

    Arbeitet ein Treuhänder mit?

    Fragen Sie ihn vor der Entscheidung. Viele Treuhandbüros arbeiten eingespielt mit ein bis zwei Systemen, und ein Abschluss in vertrauter Software ist regelmässig günstiger als in einer Software, die das Büro erst kennenlernen muss. Bei bexio kostet ein Treuhandzugang keine zusätzliche Benutzerlizenz, Abacus AbaWeb wird meist ohnehin über den Treuhänder bezogen.

Welche Lösung zu welcher Betriebsgrösse passt

  • Einzelfirma ohne Angestellte

    Hier zählt vor allem, dass die Software nicht mehr Aufwand erzeugt, als sie spart. Belege erfassen, QR-Rechnungen schreiben, Bankbewegungen abgleichen und einmal jährlich einen sauberen Abschluss abliefern - mehr braucht es meist nicht. Gratis- oder Einstiegstarife wie Swiss21 oder Run my Accounts Startup decken das ab, ebenso die Basispakete von MILKEE oder Accounty. Wer nicht mehrwertsteuerpflichtig ist, kann sogar mit einer reinen Desktop-Lösung wie Banana arbeiten, muss dann aber Datensicherung und Aufbewahrung selbst organisieren.

  • KMU mit 2 bis 10 Mitarbeitenden

    Ab dem ersten Lohnausweis ändert sich die Rechnung. Jetzt entscheidet, ob die Lohnbuchhaltung im Preis enthalten ist und ob Sozialversicherungsabrechnungen und Lohnausweise ohne Zusatzsoftware erstellt werden können. Gleichzeitig kommen mehrere Benutzer, Kreditorenfreigaben und meist auch die MWST-Abrechnung dazu. In dieser Grösse ist der Preisunterschied zwischen einem Fixpreisangebot und einem modular ausgebauten Paket am deutlichsten - er kann über das Jahr mehrere hundert Franken betragen.

  • Ab etwa 15 Mitarbeitenden oder mit Spezialanforderungen

    Wer Produktion, Lagerwirtschaft, Projektzeiterfassung oder mehrere Mandanten mit konsolidierten Auswertungen braucht, ist bei den ausgewachsenen ERP-Systemen besser aufgehoben. Abacus und Infoniqa ONE 50 decken diese Tiefe ab, kosten aber ein Vielfaches und benötigen eine Einführung. Dasselbe gilt, wenn eine Swissdec-zertifizierte Lohnmeldung zwingend verlangt wird: Dann führt an den etablierten Anbietern kein Weg vorbei.

Was ein Wechsel tatsächlich kostet

Die Abogebühr ist selten der teure Teil. Teuer wird die Zeit, die der Umstieg bindet - und die lässt sich mit dem richtigen Zeitpunkt deutlich reduzieren.

  1. Zeitpunkt wählen

    Der Wechsel per Beginn eines neuen Geschäftsjahres ist mit Abstand der günstigste. Dann wird nur die Eröffnungsbilanz übernommen, das Vorjahr bleibt vollständig im Altsystem und muss nicht nachgebucht werden.

  2. Stammdaten übernehmen

    Kontenplan, Debitoren, Kreditoren und Mitarbeiterdaten lassen sich bei allen Cloud-Anbietern per CSV oder Excel importieren. Diese Datei sauber aufzubereiten dauert ein bis drei Stunden und erspart später Nacharbeit bei jeder einzelnen Buchung.

  3. Eröffnungsbilanz einbuchen

    Die Saldi aus der letzten Schlussbilanz werden als Eröffnungsbuchung erfasst. Kontrollieren Sie danach, ob Bilanzsumme und Saldo der offenen Posten mit dem Altsystem übereinstimmen - Abweichungen später zu suchen ist deutlich aufwendiger.

  4. Altsystem lesbar halten

    Die Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren gilt weiter. Exportieren Sie vor der Kündigung Journal, Bilanz, Erfolgsrechnung und die MWST-Abrechnungen als PDF und sichern Sie die Belege - ein gekündigter Cloud-Zugang ist irgendwann nicht mehr erreichbar.

Rechnen Sie für einen Betrieb mit wenigen Mitarbeitenden mit einem halben bis einem ganzen Arbeitstag für den gesamten Umstieg. Wird die Buchhaltung von einem Treuhänder geführt, übernimmt dieser die Datenübernahme meist gegen Aufwand - fragen Sie vorab nach einer Schätzung.

Detailvergleiche

Direkte Gegenüberstellungen mit Accounty:

Accounty vs. Bexio →Accounty vs. Infoniqa →Accounty vs. Sage →Online-Buchhaltung: Anforderungen →

Wo Accounty nicht die richtige Wahl ist

Ein Vergleich, in dem das eigene Produkt in jeder Zeile gewinnt, ist keiner. Drei Punkte sprechen gegen Accounty, und sie sind je nach Betrieb entscheidend:

  • Keine Swissdec-Zertifizierung der Lohnmeldung. Wenn Ihre Ausgleichskasse oder Ihr Versicherer eine zertifizierte Lohnstandard-CH-Übermittlung verlangt, ist das ein Ausschlusskriterium. Abacus, Infoniqa und bexio sind hier weiter.
  • Serverstandort Deutschland statt Schweiz. Rechtlich ist das für die Buchführung unproblematisch, aber viele Betriebe haben eine interne Vorgabe oder schlicht eine Präferenz für einen Schweizer Standort. Diese Vorgabe erfüllt Accounty nicht.
  • Der jüngste Anbieter im Feld. Abacus gibt es seit den 1980er-Jahren, bexio seit 2013. Accounty ist deutlich jünger, hat entsprechend weniger Referenzen und ein kleineres Ökosystem an Schnittstellen und Partnern.

Was dagegen häufig gegen die etablierten Anbieter spricht: modulare Preislisten, in denen die Lohnbuchhaltung pro Mitarbeitendem verrechnet wird, und ein Funktionsumfang, der für einen Betrieb mit fünf Mitarbeitenden schlicht überdimensioniert ist.

Häufige Fragen

Die Fragen, die uns bei der Softwareauswahl am häufigsten gestellt werden.

Welche Buchhaltungssoftware ist die richtige für mein KMU?

Das hängt von Budget, benötigten Modulen und davon ab, ob ein Treuhänder mitarbeitet. Wer Lohn und MWST im gleichen Abo braucht, sollte auf Anbieter mit enthaltener Lohnbuchhaltung achten - bei bexio, KLARA und Abacus kostet der Lohn Aufpreis, bei AbaNinja, Infoniqa ONE Start und Accounty ist er im Grundpreis enthalten.

Was kostet Buchhaltungssoftware in der Schweiz?

Der Einstieg liegt 2026 typischerweise zwischen CHF 21 und CHF 55 pro Monat. AbaNinja startet bei 21.-, MILKEE bei 24.90, Accounty bei 24.15 im Jahresabo, Run my Accounts bei 25.-, bexio bei 35.-, Infoniqa ONE Start bei 42.- und KLARA bei 55.-. Mit Zusatzmodulen und mehreren Nutzern steigen diese Beträge deutlich.

Muss der Server einer Buchhaltungssoftware in der Schweiz stehen?

Nein. Die Geschäftsbücherverordnung schreibt keinen Serverstandort vor, sondern Integrität, Nachvollziehbarkeit, Verfügbarkeit während der zehnjährigen Aufbewahrungsfrist. Ein Standort in der Schweiz kann aus anderen Gründen gewünscht sein - gesetzlich zwingend ist er für die ordentliche Buchführung nicht.

Ist ein Wechsel mitten im Geschäftsjahr sinnvoll?

Möglich ist er, angenehm ist er selten. Am wenigsten Aufwand entsteht per Beginn eines neuen Geschäftsjahres: Dann wird nur die Eröffnungsbilanz übernommen und die Vorjahreszahlen bleiben im Altsystem. Bei einem Wechsel unterjährig müssen die bereits gebuchten Monate entweder nachgebucht oder als Saldi eingebucht werden.

Kann mein Treuhänder in der Software mitarbeiten?

Bei den Cloud-Anbietern in dieser Übersicht grundsätzlich ja, die Bedingungen unterscheiden sich aber. Bei bexio kostet ein Treuhandzugang keine zusätzliche Benutzerlizenz. Accounty bietet ein eigenes Treuhänderportal mit Mandanten- und Pendenzenverwaltung. Abacus AbaWeb wird üblicherweise überhaupt über den Treuhänder bezogen.

Was ist der Vorteil einer Cloud-Lösung gegenüber installierter Software?

Keine Installation und keine Serverwartung, automatische Updates auch bei Gesetzesänderungen, Zugriff von mehreren Standorten und planbare monatliche Kosten statt Lizenzkauf plus Wartungsvertrag. Dafür ist man von der Verfügbarkeit des Anbieters abhängig und braucht eine funktionierende Internetverbindung.

Ist Accounty auch für Treuhänder geeignet?

Ja. Treuhänder verwalten mehrere Mandanten aus einem Portal mit Rollen, Pendenzen und Sammel-Auswertungen. Accounty wurde von einem Treuhandteam aus der Praxis heraus entwickelt, entsprechend orientieren sich die Abläufe am Treuhandalltag.

Wo ist Accounty nicht die passende Wahl?

Wenn eine Swissdec-zertifizierte Lohnmeldung zwingend gefordert ist, wenn Ihr Betrieb eine tiefe ERP-Integration mit Produktion oder Lagerwirtschaft braucht, oder wenn ein Serverstandort Schweiz eine harte interne Vorgabe ist. In diesen Fällen sind etablierte Anbieter wie Abacus oder Infoniqa die realistischere Wahl.

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